Freitag, 10. Februar 2012

Kämpfe im Vertrauen auf Gott

Hin und wieder trifft man auf Menschen, denen es wirklich wirklich dreckig geht und die wirklich wirklich verzweifelt sind. Das sind nicht aber nicht nur Personen, die ernsthafte weltliche Probleme haben, sondern es gibt auch solche, die geistlich ganz arm dran sind. Die von ihren Sünden niedergedrückt werden, kein Fortkommen sehen und verzweifeln.
Diesen Menschen rät Lorenzo Scupoli in seinem Buch "Der geistliche Kampf"
"Hinsichtlich des Vertrauens auf Gott wisse, daß es dem allmächtigen Gott stets ein leichtes ist, alle Feinde zu überwinden; mögen es ihrer nun viele oder wenige, alte und erprobte oder neue und unerfahrene sein. ...
Dennoch darf sie das Gottvertrauen nicht sinken lassen und die Waffen nicht strecken, noch die geistlichen Übungen aufgeben, sondern sie muß hochherzig weiter kämpfen. Denn sie muß bedenken, daß der in diesem Kampfe nicht unterliegt, welcher im Kampfe nicht nachläßt und beständig sein Vertrauen auf Gott setzt. Gott läßt es zwar mitunter zu, daß seine Kämpfer verwundet werden, aber er versagt ihnen niemals seine Hilfe.
Darauf kommt alles an, daß man im Kampfe ausharrt. Den Kämpfern, die Gott und seine Hilfe suchen, stehen ja die Hilfsmittel zur Verfügung, und gerade dann, und gerade dann, wenn sie es am wenigsten vermuten, liegen die Feinde bereits überwunden am Boden."   

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