Sonntag, 12. Februar 2012

Denn Sie sorgen sich nicht nur um die Katholiken, sondern um alle Menschen dieser Welt.

„Diese wundervollen Geschenke sind ein neuer Beweis für die Fürsorge Eurer Heiligkeit, die von der ganzen Welt bewundert wird. Denn Sie sorgen sich nicht nur um die Katholiken, sondern um alle Menschen dieser Welt.“
So ein Schreiben jüdischer Schiffbrüchiger, die auf Initiative Pius XII. von Rhodos nach Italien überführt wurden, wo ihre Überlebenschancen, auch durch Spenden des Vatikans, deutlich größer waren als auf der Ägäisinsel, wo sie dem Tod durch Hunger und Elend überliefert worden waren.
Die ganze Geschichte gibt es hier und sie dürfte zu genüge zeigen, wo Friedenswillen, Nächstenliebe und Fürsorge für alle Menschen in diesem Krieg zu finden waren.

Bei dieser Gelegenheit sei noch ein Buch erwähnt, das ich allen sehr empfehlen kann:
Pinchas Lapide: Rom und die Juden. Papst Pius XII. und die Judenverfolgung.
Wie der Titel schon sagt dreht sich das Werk wesentlich um Pius XII., stellt das jedoch in einen größeren zeitlichen Rahmen. Das Werk halte ich auch deshalb für wichtig, weil es von einem Juden geschrieben wurde, der durchaus auch kritische Töne findet und dem man - anders als z.B. mir - nicht unterstellen kann, allzugroße Sympathien gegenüber Pius XII. zu hegen, die seine wissenschaftliche Arbeit beeinflussen würden.

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