Montag, 2. Januar 2012

Gute Vorsätze

Es ist ein schöner Brauch, dass man sich an Silvester, zumeist mit einem gewissen Promillegehalt im Blut, überlegt, was man denn im nächsten Jahr besser machen könnte. Da kommen dann meist solche Sachen wie: weniger Trinken, weniger Rauchen, mehr Sport machen.
Mit diesen guten Vorsätzen passiert dann folgendes: weniger Trinken hält sich noch katerbefördert bis zum nächsten Tag - also ins nächste Jahr. Weniger Rauchen nicht mehr, denn wenn man schon nicht trinkt muss man irgendwie anders Spass haben. Und da rauchen schlank macht ersetzt es auch gleich noch den Sport.

Ich habe es daher schon vor Jahren aufgegeben, mir gute Vorsätze zu überlegen, die ich eh nicht einhalte.
Aber hin und wieder hört man doch mal von Vorsätzen, die nicht nur bei gesundem Verstand entstanden sind, sondern die es auch lohnen, eingehalten zu werden. Zumal sie relativ leicht zu erfüllen sind. So geschehen in den USA durch Timothy Dolan, dem Vorsitzenden der dortigen Bischofskonferenz. Er schlägt als gute Vorsätze vor: Morgengebet, Monatsbeichte, Sonntagsmesse.

Besonders gut gefällt mir die Zusammenfassung der Überlegungen:
„Jeden Tag zuerst das Morgengebet;
Jede Woche zuerst die Sonntagsmesse;
Jeden Monat zuerst die Beichte.“
Sucht zuerst das Reich Gottes…“
In diesem Zusammenhang aus meinem Lieblingspsalm:
"Ich denke an dich auf nächtlichem Lager und sinne über dich nach wenn ich wache." Ps 63,7
Quelle: http://www.kath.net/detail.php?id=34577

Kommentare :

  1. Besonders die monatliche Beichte würde zu einer Erneuerung des katholischen Christseins führen.

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  2. Das denke ich auch.
    Aber es ist in wahrscheinlich auch der schwerste Vorsatz. Denn 1. hat doch heutzutage 98 % der Katholiken das Beichten verlernt und 2. meinen diese 98 %, dass können sie auch alles mit Gott selber ausmachen.

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